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Bilanz
Nike spürt Vorfreude auf Weltmeisterschaft

Nike: Das Unternehmen warnte vor den Auswirkungen der Währungsturbulenzen. Keystone

Der amerikanische Sportartikelhersteller Nike hat für die ersten Monate 2014 solide Zahlen vorgelegt. Allerdings, so warnte der Finanzchef, würden die Währungsturbulenzen das Gesamtergebnis belasten.

Veröffentlicht am 21.03.2014

Der US-Sportartikelhersteller Nike hat vor erheblichen Ergebnisbelastungen durch die Währungsturbulenzen in wichtigen Schwellenländern gewarnt. Der Wertverlust einzelner Devisen in diesen aufstrebenden Volkswirtschaften im Vergleich zum US-Dollar werde sich negativ auf den Umsatz, die Bruttomarge und das Gewinnwachstum in dem im Juni beginnenden Geschäftsjahr auswirken, sagte Finanzchef Donald Blair am Donnerstag.

Im laufenden Quartal würden zudem die Erlöse in China lediglich unverändert oder sogar etwas niedriger ausfallen. Das schürte Sorgen, dass der Adidas -Rivale Probleme hat, in dem Wachstumsmarkt nachhaltig Fuss zu fassen. Nike-Aktien büssten nachbörslich drei Prozent an Wert ein.

Zuletzt waren im Sog einer strafferen US-Geldpolitik die Währungen wichtiger Schwellenländer wie Brasilien, Indien und der Türkei unter Druck geraten. Nike erzielt etwa 30 Prozent seines Umsatzes in Schwellenländern, China sowie Ost- und Zentraleuropa.

Aufträge steigen vor WM in Brasilien

Für das dritte Quartal legte das Unternehmen allerdings nach Börsenschluss in New York solide Zahlen vor. Bis Ende Februar stieg der Umsatz überraschend kräftig um rund 13 Prozent auf 6,97 Milliarden Dollar. Der Gewinn betrug 685 Millionen Dollar. Die Aufträge legten zu. Zudem spürt Nike bereits die Vorfreude der Fussball-Fans auf die Weltmeisterschaft in Brasilien.

Die Bestellungen von Schuhen und Kleidung, die von März bis zum Ende der WM im Juli ausgeliefert werden, kletterten um 14 Prozent. In Westeuropa waren es sogar 30 Prozent.

(reuters/moh)

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