Die Geschäfte des Sportartikel-Konzerns Nike laufen blendend. Grund ist, dass die Kunden des Adidas -Erzrivalen von Juni bis August vermehrt zu hochwertigen Produkten griffen. Nike konnte es sich sogar leisten, die Preisnachlässe zurückzufahren.

Das sorgte im ersten Geschäftsquartal für einen Gewinnsprung von 38 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf unterm Strich 780 Millionen Dollar. Es sei ein grossartiges Quartal gewesen, erklärte Konzernchef Mark Parker am Sitz in Beaverton im US-Bundesstaat Oregon.

Nike-Aktien legen nachbörslich um 5 Prozent zu

Der Umsatz stieg um 8 Prozent auf annähernd 7 Milliarden Dollar. Vor allem Schuhe verkauften sich besser, Kleidung und Sportgeräte standen dem aber kaum nach. Mit den Geschäftszahlen übertraf Nike die Erwartungen der Analysten. Nachbörslich stieg die Aktie um 5 Prozent.

(awp/chb/vst)