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Unfälle
Nissan ruft 3,5 Millionen Autos zurück

Nissan: Der japanische Konzern leidet Airbag-Problemen. Keystone

Der japanische Autohersteller Nissan ruft weltweit mehr als drei Millionen Autos wegen Problemen mit den Airbags zurück. Diverse Modelle sind betroffen.

Veröffentlicht am 02.05.2016

Wegen einer Fehlfunktion kann es dazu kommen, dass der Beifahrer-Airbag von Nissan-Autos bei Unfällen nicht auslöst.

Das teilte die US-Verkehrsaufsicht NHTSA mit. Der überwiegende Teil der Rückrufaktion betrifft mit 3,18 Millionen Autos den US-Markt. Weltweit müssten bis zu 3,5 Millionen Fahrzeuge repariert werden, sagte ein Nissan-Sprecher.

Viele Modelle betroffen

Es gehe um diverse Modelle der Baujahre 2013 bis 2017, darunter auch einige Autos der Marke Chevrolet, die Nissan für General Motors gefertigt hatte. In einigen Fällen reiche eine Software-Anpassung, bei anderen müssten Teile ausgetauscht werden.

Nissan werde bis Ende Mai einen konkreten Rückrufplan erstellen und die Autobesitzer in den nächsten 60 Tagen informieren. Beschwerden über den Defekt gibt es schon seit über zwei Jahren, Nissan hatte zuvor bereits mehrere Rückrufe durchgeführt.

(sda/chb)

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