Beim Nivea-Konzern Beiersdorf beginnt sich der Umbau im Kosmetikgeschäft auszuzahlen. In den ersten drei Monaten stieg der Umsatz um 9 Prozent auf 1,53 Milliarden Euro, wie der Hamburger Dax-Konzern mitteilte. Das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis (Ebit) legte von 167 auf 198 Millionen Euro zu.

Wegen der Kosten für die Neuausrichtung des Pflegegeschäfts stagnierte Überschuss nach Anteilen Dritter mit 123 Millionen Euro auf Vorjahresniveau. Beiersdorf konnte die Erwartungen der Analysten zum Teil deutlich übertreffen.

Beiersdorf befindet sich in einem schmerzhaften Umbau. Um wettbewerbsfähiger zu werden, hatte der Konzern vor zwei Jahren damit begonnen, sein Sortiment zu bereinigen. Auch betriebsintern wird der Rotstift angesetzt. Geplant ist, bis zur Jahresmitte weltweit bis zu 1000 Stellen abzubauen. Beiersdorf will im Gesamtjahr weiterhin den Umsatz steigern. Auch das Ergebnis soll zulegen. Die Ebit-Umsatzrendite erwartet der Konzern 2012 bei etwa 11 bis 12 Prozent.

(chb/vst/awp)