Nobel Biocare hat im dritten Quartal 2012 einen  Reingewinn von 7 Millionen Euro erwirtschaftet. In der Vorjahresperiode hatte der Dentalimplantate-Hersteller noch ein Verlust von 2,2 Millionen Euro resultiert.

Der Betriebsgewinn (Ebit) stieg um 3 Prozent auf 11,9 Millionen Euro. Nobel Biocare bestätigte die Anfang Oktober revidierten Umsatz- und Gewinn-Schätzungen für 2012. Damals hatte das Unternehmen bereits einen Anstieg des Umsatzes im dritten Quartal um 2,2 Prozent auf 131 Millionen Euro angekündigt.

Zu konstanten Wechselkursen resultierte ein Minus um 5,1 Prozent. Dabei brach der Absatz wegen der Entwicklung in Japan insbesondere in der Marktregion Asien/Pazifik (-6,2 Prozent) ein.

In den ersten neuen Monaten 2012 insgesamt stieg der Betriebsgewinn (Ebit) um knapp 11 Prozent auf 54,4 Millionen Euro. Der Reingewinn wuchs um fast 31 Prozent auf 34,7 Millionen Euro. Der Umsatz ging um 3,1 Prozent auf 427,5 Millionen Euro zurück.

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Verbesserte Aussichten

«Für die ersten neun Monate des Jahres 2012 sehen wir klare Anzeichen, dass unsere Strategie Wirkung zeigt. Wir entwickeln uns erstmals seit vier Jahren gleichauf mit unseren Mitbewerbern», wird Konzernchef Richard Laube in der Mitteilung zitiert.

Das Implantatgeschäft, ohne Japan, verbessere sich Quartal für Quartal und das Prothetikgeschäft sei auf hochpräzise implantatbasierte Lösungen ausgerichtet worden, bei denen das Unternehmen über einen Wettbewerbsvorteil verfüge.

Zudem hätten die Betriebskosten im Verhältnis zum Umsatz erstmals seit fünf Jahren dank Verbesserungsprogrammen abgenommen, so der CEO weiter. Gleichzeitig seien die Ausgaben für Forschung und Entwicklung um über 15 Prozent erhöht worden.

Nobel Biocare rechnet für das Gesamtjahr 2012 mit einem Umsatzrückgang zu konstanten Wechselkursen im tiefen einstelligen Prozentbereich. Der Betriebsgewinn werde zwischen 67 und 70 Millionen Euro liegen.

(jev/vst/sda)