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Manipulation
Nochmals Millionen-Busse für RBS wegen Libor-Betrug

RBS: Ross McEwan (CFO) und George Osborne (CEO) fahren wegen Libor-Manipulation weitere Busse ein. (Bild: Bloomberg)

Die Libor-Betrügereien kosten die Japan-Sparte der Royal Bank of Scotland 50 Millionen Dollar. Die verstaatlichte britische Bank akzeptierte bereits eine Geldbusse von über einer halben Milliarde.

Veröffentlicht am 07.01.2014

Ein US-Gericht hat eine japanische Investmentbank-Sparte der Royal Bank of Scotland im Libor-Skandal zu einer Strafzahlung von 50 Millionen Dollar verdonnert. RBS Securities Japan habe sich schuldig bekannt, den Zinssatz manipuliert zu haben, teilte das Gericht mit.

Die verstaatlichte britische RBS hatte sich bereits auf eine Strafzahlung von 612 Millionen Dollar an amerikanische und britische Behörden geeinigt. Händlern der Geldhauses wird vorgeworfen, die Zinssätze zu ihren Gunsten manipuliert zu haben, um Handelsgewinne einzustreichen.

Gegen mehr als ein Dutzend Banken wird wegen des Verdachts der Zinsmanipulation weltweit ermittelt. Barclays, ICAP und UBS haben sich ebenfalls bereits mit den US-Behörden auf Geldbussen verständigt.

(sda/chb/moh)

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