Einmal mehr meldet die norwegische Zentralbank beziehungsweise der norwegische Staatsfonds eine neue Beteiligung an einer kotierten Firma in der Schweiz: Wie einer Offenlegungsmeldung der Schweizer Börse SIX zu entnehmen ist, halten die Norweger seit diesem Mittwoch einen Anteil von 3,18 Prozent am kursmässig lang Zeit arg gebeutelten Schweizer Solarzulieferer Meyer Burger.

Norwegen ist seit längerem auf grosser Einkaufstour in der Schweiz. So wurden seit Anfang des Jahres Beteiligungen an AMS (3,17 Prozent), Forbo (3,01 Prozent), Logitech (3,06 Prozent), Gategroup (3,04 Prozent), Valora (3,51 Prozent), Rieter (3,01 Prozent), Clariant (3,03 Prozent) oder Nobel Biocare (3,04 Prozent) gemeldet. Zudem wurde die Beteiligung an der Credit Suisse auf 4,65 Prozent (3,01 Prozent in Aktien) ausgebaut.

Peter Johnson, Chef Aktieninvestments des Staatsfonds, sagte zur Politik in der Schweiz im vergangenen September gegenüber der «Handelszeitung»: «Wir werden zu einem aktiveren Investor.» Mit dem Gewicht des Anteils steige auch die Verantwortung. «Wenn wir uns nicht um die Entwicklung der Firmen kümmern - wer tut es dann?»

(tno/jev/awp)