Die Aktionäre des Pharmakonzerns Novartis sind an der Generalversammlung sämtlichen Anträgen des Verwaltungsrates gefolgt. So genehmigten sie unter anderem die 17. Dividendenerhöhung in Folge auf 2,45 Franken pro Aktie. Dies entspricht einer Ausschüttungsquote von rund 74 Prozent des Reingewinns aus fortzuführenden Geschäftsbereichen, schreibt Novartis in einer Mitteilung.

Als Folge der neuen Schweizer Verordnung gegen übermässige Vergütungen bei börsenkotierten Gesellschaften standen erstmals alle Mitglieder des Verwaltungsrats und Jörg Reinhardt als Präsident des Verwaltungsrats einzeln zur Wiederwahl für ein Jahr an. Die Generalversammlung wählte alle Mitglieder mit grossen Mehrheiten. Für VRP Reinhardt votierten z.B. 98,5 Prozent der Anwesenden.

Vergütung an internationales Niveau anpassen

Die Aktionäre befürworten in beratender Abstimmung zudem den Gesamtbetrag der Vergütung des Verwaltungsrats für den Zeitraum von der Generalversammlung 2014 bis zur jener von 2015 sowie den Gesamtbetrag der fixen und variablen Vergütungsanteile, die an die Mitglieder der Geschäftsleitung für das Geschäftsjahr 2013 ausgerichtet wurden.

Novartis wolle die Vergütung des Verwaltungsrats stärker an das Niveau in der internationalen Gesundheitsbranche einerseits und in anderen Schweizer Industrieunternehmen andererseits anpassen, erklärten die Verantwortlichen vor den Aktionären.

Insgesamt nahmen 2'123 Aktionäre an der Veranstaltung in Basel teil. Somit waren etwa 1,67 Milliarden Aktien oder 61,8 Prozent der fast 2,7 Milliarden ausgegebenen Aktien des Konzerns vertreten.

(awp/dbe/sim)

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