Novartis-Chef Joseph Jimenez ist zufrieden mit dem Start des Basler Pharmakonzerns ins Jahr 2015. «Wir haben eine starke operative Performance erzielt und die Transaktionen mit GlaxoSmithKline und Lilly abgeschlossen», erklärte er

Der Konzern habe zudem im Geschäft mit Krebsmedikamenten drei neue Zulassungen erhalten, hielt Jimenez in einer Telefonkonferenz fest. «Damit sind wir auf dem besten Weg, unsere Prognose für das ganze Jahr zu erfüllen.»

Wechselkurse belasten

Novartis will demnach den Umsatz 2015 «im mittleren einstelligen Prozentbereich» steigern. Noch etwas mehr Wachstum erwartet der Konzern beim operativen Kernergebnis. Mögliche Einbussen im Umfang von 2,5 Milliarden Dollar wegen der Konkurrenz durch Generika hat er dabei bereits berücksichtigt.

Nicht enthalten sind in der Prognose dagegen währungsbedingte Verluste: Sollten die Wechselkurse auf dem Niveau vom April bleiben, würde dies den Umsatz um 10 Prozent und das operative Kernergebnis von 2015 um 13 Prozent nach unten drücken.

«Wir brauchen keine grossen Deals»

Nach der erfolgten Konzentration auf drei Geschäftsbereiche erteilte Jimenez weiteren möglichen grossen Übernahmen eine Absage: «Wir brauchen keine grossen Deals.» Nicht von vornherein ausgeschlossen sind laut Jimenez Zukäufe im Umfang von 2 bis 5 Milliarden Dollar.

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Die Titel von Novartis eröffneten am Donnerstag mit einem Kursplus von 2,0 Prozent. Nach wenigen Minuten notierten sie 2,3 Prozent fester auf 102,50 Franken.

(sda/dbe/ama)