Novartis und der britische Pharmakonzern Glaxo Smith Kline (GSK) haben grünes Licht aus Australien erhalten: Die dortige Wettbewerbsbehörde stimmte dem vergangenen April bekanntgegebenen Mega-Deal zu.

Die australische Wettbewerbsbehörde sei von den Vorschlägen von GSK und Novartis zum Verkauf gewisser konkurrenzierender Produkte überzeugt gewesen, heisst es in einer Mitteilung der Behörde. Die Transaktionen dürften den Wettbewerb nicht in bedeutendem Umfang beeinträchtigen.

GSK werde in Australien die Meningokokken-Impfstoffprodukte verkaufen und Novartis die Raucherstopp-Palette, heisst es weiter. Weltweit würde Novartis zudem zwei Produktkandidaten zur Behandlung von fortgeschrittenem Melanom verkaufen, wie bereits mit der EU-Kommission vereinbart.

EU sagt unter Auflagen Ja

Die EU-Kommission hatte den Mega-Deal zwischen dem Schweizer und dem britischen Pharmaunternehmen Ende Januar dieses Jahres unter Auflagen genehmigt. GSK gibt in dem Deal seine Onkologiesparte für 16 Milliarden Dollar an Novartis ab.

Die Briten übernehmen dafür das Impfstoffgeschäft von den Schweizern das Impfstoffgeschäft ohne Grippemittel für 7,1 Milliarden Dollar. Ausserdem gründen Novartis und GSK ein Joint Venture für das künftig gemeinsame Geschäft mit rezeptfreien Medikamenten.

(sda/tno/ama)