Der Basler Pharmakonzern Novartis will seine operative Kernmarge verbessern. Wie er am Mittwoch anlässlich eines Investorentages mitteilte, wäre die Kernmarge 2013 bei einem bereits fokussierteren Portfolio 250 Basispunkte höher gewesen als die gemeldeten 24,7 Prozent auf pro-forma Basis. Dank Synergien bei den zentralen Diensten (Shared Services Organisation) sollte die Marge über die Zeit gesteigert werden können, heisst es.

Novartis hat bekanntlich im April die Fokussierung auf die Bereiche Pharma, Augenheilmittel und Generika bekannt gegeben. Der Konzern betont im Vorfeld des IR-Tages nochmals die wichtigsten Eckpfeiler dazu.

Onkologie-Geschäft komplementieren

So will die «neue» Novartis im Pharmabereich das Geschäft stärken in den Gebieten Dermatologie, Herzversagen, Atemwegkrankheiten und Zelltherapien. Diese Bereiche sollen das «bereis starke Onkologie-Geschäft» komplementieren.

Alcon, der Augenheilbereich, sei bereits «gut positioniert» für weiteres Wachstum in allen Franchisen, und der Generika-Bereich Sandoz soll seine globale Führungsposition bei den komplexen Generika und Biosimilars ausbauen, heisst es weiter. Innovationen sollen dabei eine strategische Priorität und ein Unterscheidungsmerkmal bleiben.

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(awp/vst)