Der Pharma-Konzern Novartis investiert in die Forschung und Entwicklung von Stammzellen-Therapien. Der Basler Konzern habe sich mit 15 Prozent an der israelischen Gamida Cell beteiligt und bezahle dafür 35 Millionen US-Dollar. Darüber hinaus bestehe eine Option zur vollen Übernahme, teilt Gamida am Dienstag mit.

Die Option zur Übernahme sei während eines gewissen Zeitraumes nach dem Erreichen gewisser Meilensteine in der Entwicklung des Produktkandidaten NiCord ausübbar, die voraussichtlich 2015 erreicht würden, heisst es weiter. Im Falle einer Übernahme bezahle Novartis den übrigen Gamida-Aktionären rund 165 Millionen US-Dollar in bar. Zudem seien die Verkäufer zum Erhalt weiterer meilenstein-abhängiger Zahlungen von bis zu 435 Millionen berechtigt, so die Gamida-Mitteilung.

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Vielversprechende Produktepipeline

Gamida ist nach eigenen Angaben weltweit führend in der Forschung und Entwicklung von Stammzellen-Therapien. Derzeit werden mit dem Produktkandidaten «NiCord» Phase-I/II-Tests durchgeführt in Krankheitsbereichen wie Leukämie und Lymphome. Für Ende 2015 seien Phase-III-Tests geplant, so die Mitteilung weiter. Ebenfalls in Phase-I/II sei NiCord zur Behandlung der Sichelzellenerkrankung bei Kindern. Davon seien alleine in den USA 90'000 bis 100'000 Kinder betroffen.

Zu den Aktionären von Gamida zählen laut Mitteilung bisher Elbit Imaging, Clal Biotechnology Industries, Israel Healthcare Venture, Teva Pharmaceutical Industries, Amgen, Denali Ventures und Auriga Ventures.

(awp/lur/ama)