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Pharma
Novartis liebäugelt mit grösserem Verkauf in den USA

Novartis-Basel
Novartis: Im US-Generikageschäft sind die Basler starker Konkurrenz ausgesetzt.Quelle: Keystone

Novartis erwägt den Verkauf von US-Geschäftsteilen. Möglicherweise trennt sich der Konzern von mehr Aktivitäten als gedacht.

Veröffentlicht am 05.01.2018

Der Pharmakonzern Novartis soll laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg seine Pläne zum Verkauf von Teilen des US-Generikageschäfts noch ausweiten. Damit könnte der Konzern Geschäftsbereiche der Generika-Tochter Sandoz im Wert von 2 bis 3 Milliarden Dollar verkaufen. Das berichtet Bloomberg am Freitag unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Novartis hatte im Dezember bestätigt, über den Verkauf oder die Einstellung bestimmter Nicht-Kernprodukte nachzudenken. Die «Handelszeitung» hat exklusiv darüber berichtet.

Laut Bloomberg soll das Dermatologie-Geschäft von Sandoz in den USA zum Verkauf stehen, das mit bis zu 1,5 Milliarden Dollar bewertet werden könnte. Dieses habe bereits zu einigem Interesse sowohl von Pharmaunternehmen wie von Private Equity-Firmen geführt, heisst es. Nun stelle Novartis bei Sandoz auch weitere wenig profitable Behandlungsfelder mit hohem Wettbewerbsdruck auf den Prüfstand.

Novartis nimmt keine Stellung

Bei Novartis war am Freitagmittag auf Anfrage der Finanznachrichtenagentur awp zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen. Gegenüber Bloomberg wollte ein Sprecher die Meldung nicht kommentieren, betonte aber, dass das Unternehmen sein Portfolio laufend überprüfe.

(sda/mbü)

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