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Novartis liebäugelt mit Zusammenarbeit mit Rückversicherern

Vas Narasimhan, new CEO of Swiss pharmaceutical group Novartis, speaks during the annual results media conference at the Novartis Campus in Basel, Switzerland, on Wednesday, January 24, 2018. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)
Vas Narasimhan: Der CEO setzt auf teuere Gentherapien.Quelle: © KEYSTONE / GEORGIOS KEFALAS

Novartis entwickelt immer mehr exorbitant teure Medikamente. Rückversicherer könnten helfen, die riesigen Kosten zu tragen.

Veröffentlicht am 20.12.2018

Novartis neues Medikament Kymriah kann Patienten vom Krebs heilen. Es ist eine bahnbrechende Entwicklung in der Medizin – aber sie hat einen Haken: Die Behandlung kostet Hunderttausende von Franken. Dieser unglaubliche Preis sorgte für Empörung. Und das ist für Novartis ein Problem, denn der Konzern entwickelt derzeit Gentherapien, die die Patienten ähnlich viel kosten werden.

Nun sucht der Konzern neue Wege, um die teuren Medikamente zu finanzieren. CEO Vas Narasimhan liebäugelt damit, Hilfe bei Rückversicherern zu suchen, wie er der «Financial Times» erzählte. Novartis müsse Lösungen finden angesichts der Gentherapien, die beim Konzern derzeit in Entwicklung sind, sagte Narasimhan.

Rückversicherer könnten beispielsweise helfen, die Risiken der Medikamente zu decken. Die Zusammenarbeit wäre keine Premiere für die Pharmabranche:  So arbeitet Novartis Basler Konkurrent Roche seit mehreren Jahren mit Swiss Re in China zusammen. Swiss Re ermöglichte es chinesischen Versicherern, Krebstherapien von Roche zu bezahlen.

(mbü)

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