Der Basler Pharmakonzern Novartis tätigt eine weitere Milliarden-Übernahme. Er übernimmt via seine Generika-Tochter Sandoz die im Bereich von Generika für Spezialitätendermatologie tätige Gesellschaft Fougera Pharmaceuticals. Ein definitives Abkommen zum Kauf der in Melville/New York beheimateten Gesellschaft für einen Betrag von 1,525 Milliarden US-Dollar in Bar sei unterzeichnet worden, teilte Novartis mit.

Verkäufer ist ein Konsortium aus Private Equity Fonds angeführt von Nordic Capital, DLJ Merchant Banking (Credit Suisse) und Avista Capital Partners.

Die Übernahme bilde ein weitere starke Wachstumsplattform für Sandoz, heisst es weiter. Gemäss IMS-Daten aus dem letzten Jahr wird Sandoz mit der Übernahme die Nummer Eins im Bereich von Generika im Bereich Dermatologie mit einem jährlichen Umsatz von gegen 620 Millionen Dollar vor allem in den USA.

«Fougera und Sandoz bedienen viele gleiche Kunden in den USA, was Raum für bedeutende Verkaufs- und Kostensynergien mit dem US-Business von Sandoz bietet», wird Don DeGolyer, Präsident von Sandoz USA, in der Mitteilung zitiert.

Die Transaktion muss noch von den zuständigen Wettbewerbsbehörden bewilligt werden und soll gemäss Novartis in der zweiten Jahreshälfte 2012 abgeschlossen werden. Basierend auf einem Ebitda von 173 Millionen US-Dollar von Fougera zahlt Novartis für die Akquisition ein Multiple von 8,8x. Der Kerngewinn pro Aktie soll mit dem Zukauf steigen, der Kauf werde aus den bestehenden Cash-Reserven und Cash flows finanziert. Die Akquisition entspreche auch den strikten finanziellen Kriterien von Novartis bei Übernahmen, heisst es.

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(chb/vst/awp)