Bei Novartis könnten bald Stellen wegfallen. Viele der 68 Werke weltweit sind laut Präsident Jörg Reinhardt nicht voll ausgelastet. Dies will der Pharmakonzern nun ändern: «Wir arbeiten daran, global eine Optimierung zu erreichen», sagt Reinhardt im Interview mit der «NZZ am Sonntag». Die Schweiz wird offenbar auch betroffen sein – welche Standorte es genau trifft, wollte der Präsident allerdings nicht sagen.

Novartis ist wie andere grosse Pharmakonzerne unter Druck, weil in den USA die Medikamentenpreise sinken. «Da die Branche im Durchschnitt die Hälfte des Profits in den USA erwirtschaftet, hat ein Rückgang der Preise einen signifikanten Einfluss», sagte Reinhardt. Novartis fühle sich aber relativ gut gewappnet, weil der Konzern breit aufgestellt sei.

(mbü)