Nestlé kann aufatmen. Gemäss den in Indien durchgeführten Tests sind Maggi-Nudeln nämlich nicht mit zu viel Blei verunreinigt. Man habe nun alle Testresultate erhalten, welche die drei vom höchsten Indischen Gericht beauftragen Labors durchgeführt hätten, teilte Nestlé Indien am Freitag mit.

Und diese zeigten, dass alle 90 Proben sicher seien und Bleiwerte unter den erlaubten Maximalwerten enthielten. Nestlé selber hat sich aufgrund zahlreicher Tests in verschiedenen Ländern immer überzeugt gezeigt, dass die Produkte sicher sind.

Administrative Hürden

Man wolle nun wieder Maggi-Nudeln produzieren, wolle diese aber erst verkaufen, wenn die staatlich beauftragten Labors diese als sicher erklärt hätten, heisst es weiter in der Mitteilung. Das solle aber so schnell wie möglich geschehen. Konzernchef Paul Bulcke dämpfte allerdings an der Neunmonatspressekonferenz am Freitag in Vevey die Erwartungen, gebe es doch zahlreiche administrative Hürden.

Wegen des im Frühsommer aufgekommenen Maggi-Nudelskandals durfte Nestlé die Indien sehr beliebten Produkte in den letzten sechs Monaten nicht mehr verkaufen und musste entsprechend die ganzen Vorräte vernichten. Das Ergebnis des zweiten und vor allem des dritten Quartals hatten denn auch stark darunter gelitten.

(sda/dbe/ama)