Der britische Traditionshersteller steckt umgerechnet knapp zwei Milliarden Euro in den Bau besonders leichter sportlicher Geländewagen  und Crossover-Fahrzeuge, wie Jaguar bekanntgab. Die Preise dieser neuen Mischmodelle mit Aluminium-Rahmen sollen auf dem Einstiegsniveau für Oberklassewagen angesiedelt liegen. Diesen Markt dominieren bisher vor allem BMW und Daimler. Jaguar will die neuen Fahrzeuge am Standort Solihull in Zentralengland fertigen. Das Unternehmen rechnet damit, dass dadurch 1700 neue Jobs in Grossbritannien entstehen. Über die gesamte Produktionskette hinweg könnten durch die Milliarden-Investition sogar 24'000 Arbeitsplätze geschaffen werden.

Auf der Messe IAA in Frankfurt stellt Jaguar seinen allerersten Sport-Crossover vor - den C-X17. Auch er hat eine Karosserie aus Aluminium. Jaguar gehört zu Jaguar Land Rover. Die indische Tata Motors hatte die Gruppe vor vier Jahren für 2,3 Milliarden Dollar vom amerikanischen Hersteller Ford gekauft. Das Unternehmen wurde seither erfolgreich saniert.

(reuters/se)