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Managerlohn
«Nur» noch 15,5 Millionen: Citigroup-Chef verdient weniger

Michael Corbat: Ein bisschen weniger auf dem Lohnkonto. Keystone

Der Chef der US-Grossbank Citigroup hat im vergangenen Jahr weniger Gehalt bekommen. Der Verwaltungsrat begründete den Schritt damit, dass Michael Corbat nicht alle Ziele erreicht hatte.

Veröffentlicht am 18.02.2017

Wie aus einer Mitteilung an die Aufsicht am Freitag hervorging erhielt Michael Corbat mit 15,5 Millionen Dollar sechs Prozent weniger. Darin enthalten ist ein Grundgehalt von 1,5 Millionen Dollar, ein Bonus von 4,2 Millionen Dollar in bar und 9,8 Millionen Dollar an Aktien-gebundene Anreize.

Gewinn fiel um 13 Prozent

Trotz eines Jahresendspurts nach dem Sieg von Donald Trump bei der US-Präsidentenwahl fiel der Gewinn der Bank im vergangenen Jahr um 13 Prozent.

Damit setzt sich Corban von seinen Kollegen bei anderen Grossbanken ab, die sich über höhere Gehälter freuen konnten. JPMorgan-Chef Jamie Dimon erhielt mit 28 Millionen Dollar knapp vier Prozent mehr. Bei James Gorman von Morgan Stanley betrug die Erhöhung sieben Prozent auf 22,5 Millionen Dollar.

Für Bryan Moynihan von der Bank of America betrug das Plus sogar 20 Prozent auf 20 Millionen Dollar. Das ist der höchste Lohn seit seinem Amtsantritt 2008. Das meiste sind Aktienprämien, die Hälfte davon ist an die Erfüllung von Zielen gebunden. Sein Grundgehalt beläuft sich ebenfalls auf 1,5 Millionen Dollar.

(sda/chb)

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