Die Obwaldner Kantonalbank hat 2012 zu ihrem 125-Jahr-Jubiläum den Bruttogewinn um 4,8 Prozent auf 25,8 Millionen Franken gesteigert. Der Reingewinn blieb mit 13,8 Millionen Franken gleich hoch wie im Vorjahr.

Die Ausleihungen nahmen um 3,9 Prozent auf 3,04 Milliarden Franken zu, wie es am Mittwoch in einem Communiqué der Kantonalbank hiess. Davon machten Hypotheken 2,6 Milliarden Franken aus (+4,6 Prozent).

Aufgrund der tiefen Zinsen hielt die Nachfrage nach langfristigen Fest-Hypotheken an. Die Kundenausleihungen erhöhten sich ihrerseits um 0,8 Prozent auf knapp 3 Milliarden Franken.

Im Zinsgeschäft schrumpfte der Gewinn erneut - auf 40,8 Millionen Franken (-4,4 Prozent). Das Ergebnis aus den Kommissionen und Dienstleistungen verringerte sich ebenfalls: Dieses fiel um knapp 4,4 Prozent auf gut 6,3 Millionen Franken. Hingegen stieg der Erfolg aus dem Handelsgeschäft um satte 69 Prozent auf knapp 3,2 Millionen Franken.

Kommendes Jahr ruhig

Die Bilanzsumme legte um 1 Prozent auf knapp 3,55 (2011: 3,51) Milliarden Franken zu. Die Kantonalbank lieferte dem Kanton Obwalden insgesamt knapp 8,7 Millionen Franken ab, was dem Niveau des Vorjahres entspricht.

Das kommende Jahr beurteilte die Bank als eher ruhig: «Die tiefen Zinsen und die entsprechend knappen Margen werden das Kerngeschäft jedoch weiterhin tendenziell negativ beeinflussen», wird Bankratspräsident Heini Portmann in der Mitteilung zitiert. Und das übrige Geschäft bleibe volatil. Daher geht der Bankrat und die Geschäftsleitung für 2013 von einem Ergebnis unter jenem von 2012 aus.

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(chb/aho/sda)