Die Obwaldner Kantonalbank hat 2015 ihren Gewinn um 6,3 Prozent auf 24,30 Millionen Franken erhöht. Der Cashflow wuchs um 5,6 Prozent auf 27,77 Millionen Franken, wie die Bank mitteilte.

Der Bruttoerfolg nahm um 4,1 Prozent auf 55,85 Millionen Franken zu. Dies sei der höchste Bruttoerfolg, den die Bank je erzielt habe, heisst es in der Mitteilung.

Grösster Brocken Zinsgeschäft

Den grössten Anteil daran hatte das Zinsengeschäft, dessen Erfolg um 5,1 Prozent auf 43,72 Millionen Franken stieg. Weniger Geld als 2014 erwirtschaftete die Obwaldner Kantonalbank mit Kommissionen und Dienstleistungen (6,64 Millionen Franken/-0,6 Prozent) und dem Handel (2,62 Millionen Franken/-10,7 Prozent).

Der Geschäftsaufwand stieg um 2,7 Prozent auf 28,08 Millionen Franken. Grund dafür ist der Personalaufwand.

Mehr verliehen

Die Ausleihungen nahmen um 2,4 Prozent auf 3,377 Milliarden Franken zu. Die Summe der Hypotheken stieg um 5,4 Prozent auf 2,983 Milliarden Franken.

Vom Gewinn liefert die Kantonalbank 9,24 Millionen Franken an den Kanton ab, knapp 600'000 Franken mehr als 2014. Nach der Gewinnverteilung resultiert ein Eigenkapital von 409,85 (2014: 393,88) Millionen Franken. Die Eigenkapitalquote sank von 9,7 auf 9,6 Prozent.

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Insgesamt ist die Bank mit dem Geschäftsjahr 2015 zufrieden. Die direkten Folgen des tieferen Eurokurses hätten sich nur geringfügig auf das Ergebnis ausgewirkt, heisst es in der Mitteilung. Der Druck auf die Zinsmarge habe sich aber weiter erhöht. Bei einzelnen Grosskunden hätten Negativzinsen verlangt werden müssen.

(sda/chb)