OC Oerlikon hat im Geschäftsjahr 2013 einen geringeren Umsatz verzeichnet, jedoch das Ergebnis auf vergleichbarer Basis deutlich gesteigert. Der Industriekonzern rechnet für das laufende Jahr mit einem organischen Wachstum bei stabilem Bestellungseingang und gehaltener Profitabilität.

Der Umsatz des Industriekonzerns sank 2013 um 0,8 Prozent auf 2,88 Milliarden Franken, wie es in einer Mitteilung heisst. Der Auftragseingang verbesserte sich hingegen gegenüber dem Vorjahr um 3,2 Prozent auf 2,89 Milliarden Franken, der Auftragsbestand per Ende Jahr verzeichnete ein Minus von 1,1 Prozent auf 825 Millionen Franken.

Erwartungen übertroffen

Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT ging um 4,2 Prozent auf 366 Millionen Franken zurück, das entspricht einer Marge von 12,7 Prozent. Bereinigt um den Gewinn aus einem Liegenschaftsverkauf wurde im Vorjahr ein EBIT von 382 Millionen und eine Marge von 13,2 Prozent erreicht.

Der Reingewinn stieg um 19 Prozent auf 259 Millionen Franken. Die Vorjahreszahlen wurden jeweils um die verkauften Geschäfte bereinigt und aufgrund der Rechnungslegung nach IAS 19 überarbeitet.

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Mit dem ausgewiesenen Zahlen hat OC Oerlikon die Erwartungen des Marktes beim Reingewinn deutlich, bei Umsatz, Auftragseingang und EBIT leicht übertroffen. Die Analysten hatten im Durchschnitt (AWP-Konsens) einen Auftragseingang von 2,86 Milliarden Franken und einen Umsatz von 2,87 Milliarden Franken erwartet. Für den EBIT rechneten die Experten mit 352 Millionen Franken, für den Reingewinn mit 181 Millionen Franken.

51 Prozent Eigenkapitalquote

Das Unternehmen habe 2013 trotz des herausfordernden Marktumfelds in wichtigen Endmärkten erneut eine starke Performance erzielt, lautet die Wertung des Unternehmens. Die Segmente Manmade Fibers und Coating hätten Rekordmargen erreicht und würden sich weiter auf Best-in-Class-Niveau bewegen. Die operative Performance und die Erlöse aus den Devestitionen führten zur Verbesserung der Nettoliquidität auf Franken 981 Millionen Franken (Vorjahr: 339 Millionen) und die Eigenkapitalquote stieg auf 51 Prozent.

Der Generalversammlung am 15. April wird die Ausschüttung einer Dividende von 0,27 (V 0,25) Franken pro Aktie vorgeschlagen, steuerbefreit aus der Reserve aus Kapitaleinlagen. Das entspricht einer Steigerung um 8 Prozent.

(awp/dbe/sim)