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Zahlen
OC Oerlikon stagniert im zweiten Quartal

Der Industriekonzern hat zwischen April und Juni gleichviel umgesetzt wie zum Jahresstart. Auch der Bestellungseingang veränderte sich kaum. In die Zukunft blickt OC Oerlikon optimistisch.

Veröffentlicht am 04.08.2015

Der Industriekonzern OC Oerlikon hat im zweiten Quartal 2015 einen unveränderten Umsatz erzielt, der Bestellungseingang ist im Vergleich zum Vorjahr leicht höher ausgefallen. Der Ausblick für das Gesamtjahr wird unverändert beibehalten.

Der Umsatz blieb in der Berichtsperiode mit 781 Millionen Franken gegenüber dem Vorjahreszeitraum stabil. Zu konstanten Wechselkursen wurde ein Plus von 5,9 Prozent auf 827 Millionen verbucht, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Der Bestellungseingang verbesserte sich derweil um 1 Prozent auf 731 Millionen. Der Bestellungsbestand per Mitte Jahr betrug 614 Millionen, was gegenüber Ende erstes Quartal 2015 einem Minus von rund 11 Prozent entspricht. Gegenüber dem Vorjahr betrug das Minus rund 21 Prozent.

Konzerngewinn sinkt

Der Ebitda stieg leicht um 1,5 Prozent auf 132 Millionen Franken. Die entsprechende Marge betrug 16,9 Prozent nach 16,6 Prozent im Vorjahreszeitraum. Für den Konzerngewinn gibt es nur einen Halbjahreswert: Er verringerte sich auf 108 Millionen von 129 Millionen im Vorjahr.

Die ausgewiesenen Zahlen liegen bei Umsatz und Bestellungseingang leicht unter, beim Betriebsgewinn etwas über den Prognosen der Experten. Analysten hatten gemessen am AWP-Konsens einen Auftragseingang von 742 Millionen Franken, einen Umsatz von 784 Millionen und einen Ebitda von 129 Millionen prognostiziert.

Optimistischer Blick

Die globale Präsenz sei gestärkt und das Geschäft in angrenzenden Märkten entwickelt wurden, schreibt Oerlikon weiter. Der Konzern hatte im ersten Halbjahr den Verkauf des Segments Advanced Technologies abgeschlossen. Die von Sulzer hinzugekaufte Oberflächensparte Metco war im Vorjahreszeitraum für einen Monat konsolidiert.

Auf Basis der Ergebnisse hat Oerlikon die Guidance bekräftigt. Für das laufende Jahr 2015 rechnet das Management zu konstanten Wechselkursen weiter mit einer Zunahme des Bestellungseingangs um rund 10 Prozent und mit einem Umsatzwachstum von rund 5 Prozent. Die Ebitda-Marge wird auf Vorjahresniveau erwartet.

(awp/dbe/moh)

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