Der Industriekonzern OC Oerlikon hat im zweiten Quartal seine Rentabilität gesteigert. Bei einem im Vergleich zum Vorjahr praktisch unveränderten Umsatz von 990 Millionen Franken resultierte ein Betriebsgewinn (Ebit) von 115 Millionen Franken. 2011 hatte sich das Quartals-Ebit erst auf 93 Millionen Franken belaufen. Das operative Ergebnis konnte damit um knapp einen Viertel gesteigert werden, wie es in der Medienmitteilung von OC Oerlikon hiess.

Allerdings hat der Konzern von April bis Juni auch die nachlassende Konjunktur zu spüren bekommen: Die eingegangenen neuen Aufträge liegen mit einem Volumen von 956 Millionen Franken 7 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres. Der Bestellungsbestand Ende Juni liegt kanpp um einen Fünftel tiefer als noch vor einem Jahr.

Über die ersten sechs Monate betrachtet glänzt das Resultat von OC Oerlikon wegen des Verkaufs einer Fabrikliegenschaft in Arbon TG noch mehr. Bei einer Umsatzsteigerung von 3 Prozent konnte der Betriebsgewinn im Halbjahr gar um 34 Prozent angehoben werden. Der Konzerngewinn belief sich in der ersten Jahreshälfte auf 114 Millionen Franken, nachdem er 2011 83 Millionen Franken betragen hatte.

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(laf/vst/sda)