Der Industriekonzern OC Oerlikon hat sich im ersten Quartal operativ verbessert. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) stieg um 2,4 Prozent auf 87 Millionen Franken. Die profitabelsten Sparten waren Textilmaschinen und die Beschichtungstechnologie.

Von den übrigen Konzernteilen erreichten der Getriebebau und das Vakuumgeschäft ein positives Betriebsergebnis. Das Segment Advanced Technologies für hochentwickelte Systeme blieb aber in den roten Zahlen.

Die Betriebsmarge des Konzerns insgesamt verbesserte sich von 11,8 auf 12,1 Prozent. Der Umsatz der Gruppe sank leicht von 723 Millionen Franken auf 720 Millionen Franken. Allerdings hätte OC Oerlikon ohne die Einflüsse von Wechselkursen Verkäufe in Höhe von 737 Millionen Franken erreicht, wie mitgeteilt wurde.

Rückgänge bei Bestellungen

Rückgänge gab es beim Bestelleingang und beim Bestellungsbestand: Die eingegangenen Aufträge lagen mit 697 Millionen Franken um 8,7 Prozent unter dem Vorjahr, während der Bestand an Aufträgen mit 790 Millionen Franken um 11,6 Prozent unter den Zahlen des ersten Quartals 2013 lag. Damals verzeichnete OC Oerlikon allerdings auch rekordhohe Bestellungen unter anderem bei den Textilmaschinen.

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Mit der Beschichtungssparte strebt OC Oerlikon nach dem Kauf von Sulzer Metco nach einer grösseren Bedeutung am Markt. Der Abschluss des Kaufs, der Ende Januar bekannt gegeben worden war, werde planmässig für das dritte Quartal erwartet, hiess es.

(sda/chb)