Das Zuger Unternehmen Petroplus steht unmittelbar vor dem Verkauf der Raffinerie in Cressier. Die Chancen stünden gut, dass die Verhandlungen im Laufe der kommenden Woche abgeschlossen würden, schreibt die «NZZ am Sonntag». In der Anlage sind 260 Personen beschäftigt.

Vier Parteien hatten in der Vergangenheit öffentlich Kaufinteresse bekundet: Der frühere russische Energieminister Igor Jussufow, die amerikanische Global Emerging Markets Group, ein Ölkonzern aus Aserbeidschan und der deutsche Finanzinvestor Clemens Vedder. Auch weitere Raffinerien des hochverschuldeten Rohölverarbeiters stehen zum Verkauf.

(chb)