Die Sanktionskommission der Börsenaufsicht SIX Exchange Regulation verdonnert den Erdölförderdienstleister Weatherford zu einer Busse von 250'000 Franken. Der Konzern hatte im Abschluss für das Jahr 2011 gegen die Rechnungslegungsvorschriften verstossen.

Konkret hat Weatherford den Steueraufwand um 56 Millionen Dollar zu tief bemessen und dadurch den Jahresgewinn um 20 Prozent zu hoch ausgewiesen.

Nicht die erste Busse für Weatherford

Es handelt sich dabei nicht um die erste Sanktion der Börsenaufsicht, seit Weatherford 2010 an der Schweizer Börse SIX kotiert wurde. Weil unter anderem Transaktionen des eigenen Managements zu spät offengelegt wurden, bekam das Unternehmen vor rund einem Jahr eine Busse von 200'000 Franken aufgebrummt.

(awp/me/sim)