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Ölpreisverfall: Nun müssen BP und Eni zittern

Eni-Anlage in Libyen: Der italienische Ölriese steckt in Schwierigkeiten. Keystone

Die Ratingagentur Standard & Poor's droht den europäischen Ölriesen BP und Eni mit Herabstufung. Bereits am Wochenende wurde der Ausblick der beiden US-Riesen Exxon Mobil und Chevron gesenkt.

Veröffentlicht am 06.10.2015

Der niedrige Ölpreis bedroht auch die Kreditwürdigkeit der europäischen Branchenvertreter. Nachdem die US-Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) am Wochenende den Ausblick für die Einstufung der beiden US-Riesen Exxon Mobil und Chevron gesenkt hatte, droht sie nun auch europäischen Branchengrössen mit einer Verschlechterung ihrer Einstufung.

In einer Mitteilung vom späten Montagabend senkte die Agentur die Ausblicke für BP , Eni und Repsol auf «Negativ». Damit droht den Unternehmen in der nächsten Zeit eine Herabsetzung des Ratings.

Geringere Einnahmen und Liquidität

Die Öl-Industrie leidet unter dem niedrigen Preis für das Schwarze Gold, der für geringere Einnahmen und Liquidität sorgt. Darauf könnten vor allem die grossen integrierten Konzerne aber nur begrenzt mit dem Verkauf von Vermögenswerten reagieren, hiess es zur Begründung.

(awp/gku)

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