Der Genfer Ölhandelskonzern Vitol ist im vergangenen Jahr leicht gewachsen. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahr von 303 Milliarden auf 307 Milliarden Dollar. Zum operativen Ergebnis und dem Reingewinn machte der niederländisch-schweizerische Konzern keine Angaben.

Insgesamt handelte Vitol mit 276 Millionen Tonnen Rohöl und Rohölprodukten. Das entspricht einer Zunahme von 5,7 Prozent, wie das Unternehmen mitteilte.

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Vitol spielt nicht nur im Rohstoffhandel eine wichtige Rolle, sondern auch in der Seeschifffahrt. 2013 führten Schiffe insgesamt 6065 Frachttransporte zu Kunden in der ganzen Welt durch. Im Vorjahr waren es noch 5495 Transporte gewesen.

Gasabsatz rückläufig

Der Gasabsatz ging derweil um fast 10 Prozent auf 1297 Terawattstunden (TWh) zurück. Daneben handelt das Unternehmen auch im kleineren Umfang Strom und Kohle. Der Stromabsatz halbierte sich auf 94 TWh, während sich die Menge der verschifften Kohle 2013 auf 51 Mio. Tonnen verdoppelte.

«Wir sehen Investitionschancen im Bereich der Verarbeitung und Raffinerie, da der Grossteil am Markt sich auf die Förderung fokussiert», wird Konzernchef Ian Taylor in der Mitteilung zitiert. Der Rückzug einiger Banken im Rohstoffhandel habe die Liquidität etwa im Strommarkt reduziert, so Taylor weiter.

(sda/chb)