Der Industriekonzern Oerlikon will zusammen mit dem US-Flugzeughersteller Boeing künftig 3D-gedruckte Titanium-Flugzeugteile entwickeln. Dafür gehen die beiden Unternehmen eine fünfjährige Partnerschaft ein. Die Zusammenarbeit werde den Einsatz der additiven Fertigung (3D-Druck) in den schnell wachsenden Luft- und Raumfahrt- und Rüstungsmärkten vorantreiben, teilte Oerlikon am Dienstag mit. Zu den finanziellen Details der Zusammenarbeit machte das Unternehmen keine Angaben.

Boeing ist laut Angaben seit 1997 führend in der Erforschung und Implementierung von 3D-gedruckten Bauteilen im Flugzeugbau. Über 50'000 3D-gedruckte Teile kommen in der kommerziellen und militärischen Luftfahrt sowie in Raumfahrtprogrammen zum Einsatz.

3D-Druck für den Dreamliner

2017 hatte Boeing als erster Flugzeughersteller ein von den Luftfahrtbehörden zertifiziertes 3D-gedrucktes Strukturteil aus Titan in einem Verkehrsflugzeug, dem 787 Dreamliner, installiert.

(sda/mbü/bsh)