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Börsengang
Oerlikon will Getriebssparte an Börse bringen

Oerlikon
Will mit GrazianoFairfield an die Börse gehen: Oerlikon. Quelle: Keystone .

Oerlikon will die Getriebesparte unter dem Namen GrazianoFairfield an die Schweizer Börse bringen. Vorausichtlich im dritten Quartal.

Veröffentlicht am 15.06.2018

Oerlikon will die Getriebesparte unter dem Namen GrazianoFairfield an die Schweizer Börse bringen. Der Gang an die SIX Swiss Exchange soll abhängig von den Bedingungen am Kapitalmarkt im dritten Quartal erfolgen, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.

Neukonzentration nach Verkauf

Dabei sollen 87 Prozent der Aktien des Bereichs emittiert werden, bei vollständiger Ausübung der Mehrzuteilungsoption 100 Prozent. Angaben zum Wert von Drive Systems, die Getriebe, Wellen und andere Antriebseinheiten herstellt, macht Oerlikon nicht. Im Jahr 2017 erzielte die Sparte einen Umsatz von 730 Millionen Franken mit einer EBITDA-Marge von 10,6 Prozent.

«Oerlikon wird sich nach dem Börsengang des Segments Drive Systems stärker auf die Kerngeschäfte Oberflächenlösungen und moderne Werkstoffe sowie Chemiefaser-Anlagen konzentrieren», wird CEO Roland Fischer in der Mitteilung zitiert.

 Die Zukunft der Division Drive Systems stand bereits seit längerem auf dem Prüfstand. In den vergangenen Quartalen wurde hier der Umsatz deutlich gesteigert und auch die Marge erreicht mit zuletzt 12,4% wieder ansehnliche Zahlen. 

Trotzdem hatte das Management immer wieder betont, für den Bereich eine andere Lösung finden zu wollen. Im März des laufenden Jahres wurde dann auch die Option eines Börsengangs (IPO) ins Spiel gebracht.

(sda/tdr)

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