Adidas stockt seine Gewinnprognose für das laufende Jahr wegen einer geplatzten Partnerschaft mit dem englischen Fussballclub FC Chelsea auf. Die Briten beenden ihren Ausrüstervertrag 2017 sechs Jahre früher als bisher vereinbart. Deshalb zahlen sie dem deutschen Sportkonzern einen zweistelligen Millionenbetrag, wie das Unternehmen am Mittwoch vor der Hauptversammlung am Donnerstag mitteilte.

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Der Gewinn aus fortgeführtem Geschäft werde daher 2016 um ein Viertel auf 900 Millionen Euro steigen. Bislang ging Adidas von einem Plus von bis zu 18 Prozent aus.

Ausrüster seit 2006

Chelsea will künftig seine Ausrüstung von einem Adidas-Konkurrenten beziehen. Das Traditionsunternehmen konzentriert sich derzeit in seinem Sponsoring ohnehin auf die absoluten Spitzenclubs. Chelsea liegt derzeit in der englischen Liga abgeschlagen auf Rang neun. Die Partnerschaft sei im gegenseitigen Einvernehmen gelöst worden, erklärten die Deutschen.

Adidas rüstete Chelsea seit 2006 aus. Seither haben die Kicker aus London einmal die Champions League gewonnen und wurden zweimal englischer Meister.

(reuters/ise/gku)