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Zunahme
Onlinehandel beschert der Post eine Päckli-Flut

Zalando-Paket: Wegen des Online-Handels verarbeitet die Post immer mehr Pakete. Keystone

Letzes Jahr hat die Schweizerische Post 122 Millionen Pakete ausgeliefert. Das sind sieben Millionen mehr als im Jahr davor – das liegt an Zalando & Co. Ein Ende des Wachstums ist nicht in Sicht.

Veröffentlicht am 24.01.2017

Die Schweizerische Post hat 2016 erneut mehr Pakete ausgeliefert. 122 Millionen Pakete verarbeitete die Post im letzten Jahr, sieben Millionen mehr als im Vorjahr. Der Anstieg ist vor allem auf den wachsenden Onlinehandel zurückzuführen.

Gestiegen ist auch die Zahl der teureren Priority-Pakete, wie die Nachrichtenagentur sda am Dienstag von der Post erfuhr. Die Onlinekunden wollten ihre Pakete häufig bereits am Tag nach der Bestellung erhalten, begründete die Post diese Zunahme.

Menge wird weiter steigen

Der Onlinehandel ist laut der Post ein wichtiger Treiber des Paketvolumens. Sie geht davon aus, dass dieser auch künftig wächst - und daher die Paketmenge in den kommenden Jahren kontinuierlich steigen wird.

Daneben versucht die Post, auch dem gesellschaftlichen Wandel Rechnung zu tragen. Die Bedürfnisse der Kunden hätten sich verändert: Diese seien immer mobiler und vernetzter. Helfen sollen dabei die Postagenturen, die Päckliautomaten «My Post 24-Automaten» und neue Aufgabe- und Abholstellen für Pakete. Bis 2020 will die Post diese «Zugangsmöglichkeiten» von heute 3700 auf mindestens 4000 erhöhen.

(sda/mbü/chb)

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