Der US-Autobauer General Motors (GM) hat im dritten Quartal angesichts des schwächelnden Europa-Geschäfts weniger verdient. Netto wies der US-Autobauer am Mittwoch einen Gewinn von 1,7 Milliarden Dollar aus.

Im vergangenen Jahr war noch ein Gewinn von 2 Milliarden Dollar angefallen. Der Umsatz kletterte binnen Jahresfrist auf 36,7 Milliarden von 34,1 Milliarden Dollar. Die Aktie gab vorbörslich mehr als vier Prozent nach.

Schwachstelle ist das Europageschäft. Hier nahm der Konzern, der in Europa die Marken Opel und Vauxhall besitzt, sein Ziel zurück, auf bereinigter Ebit-Basis im Gesamtjahr die Verlustzone hinter sich zu lassen. Das sei wegen der wirtschaftlichen Lage dort nicht zu schaffen.

Der operative Verlust (EBIT) bei Opel belief sich im Quartal auf 292 Millionen Dollar. Das war zwar deutlich weniger als ein Jahr zuvor mit 559 Millionen Dollar Verlust. Doch das zweite Quartal dieses Jahres hatte Hoffnung auf mehr gemacht: Damals hatte Opel zum ersten Mal seit Jahren wieder einen Gewinn eingefahren.

(rcv/sda/awp)