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Übernahme
Opel: Peugeot und GM informieren am Montag

Peugeot vor einem Opel-Werk: Franzosen sollen bald übernehmen. Keystone

Der französische Autobauer hat sich offenbar mit den Amerikanern geeinigt. Am Montag wollen die Konzerne offiziell informieren. GM will sich mit dem Verkauf von Opel aus Europa zurückziehen.

Veröffentlicht am 04.03.2017

Der französische Autobauer Peugeot hat sich mit dem US-Konzern General Motors (GM) offenbar auf Eckpunkte für einen Verkauf von Opel geeinigt. Der französische PSA-Konzern und GM luden zu einer Pressekonferenz am Montag (09.15 Uhr MEZ) in der Pariser PSA-Zentrale ein.

Es wird erwartet, dass dabei Eckpunkte einer Grundsatzvereinbarung mit der Opel-Mutter General-Motors bekanntgegeben werden. Mit der Angelegenheit vertraute Personen hatten der Nachrichtenagentur Reuters gesagt, dass die Opel-Übernahme unter Dach und Fach sei.

GM will raus aus Europa

Der Verwaltungsrat des französischen PSA-Konzern, zu dem neben Peugeot auch Citroën gehört, habe am Freitag grünes Licht für die Übernahme gegeben, sagten zwei Insider der Nachrichtenagentur Reuters am Freitag. Der Kauf solle am frühen Montagmorgen bekanntgegeben werden. Eine offizielle Bestätigung von PSA gab es dafür aber nicht.

General Motors will sich mit dem Verkauf der traditionsreichen deutschen Automarke Opel aus seinem verlustreichen Europa-Geschäft zurückziehen. Insidern zufolge hatten sich die beiden Unternehmen zuletzt in Streitfragen wie dem Umgang mit Pensionsverpflichtungen bei Opel angenähert. Allerdings wurde zuletzt noch um Details gerungen.

(sda/gku)

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