Nach einer Durststrecke ziehen die Geschäfte beim SAP-Rivalen Oracle wieder an. Im dritten Geschäftsquartal von Dezember bis Februar stieg der Umsatz dank besserer Verkäufe von Hard- und Software um 4 Prozent auf 9,3 Milliarden Dollar. Der Gewinn legte gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2 Prozent auf unter dem Strich annähernd 2,6 Milliarden Dollar zu.

Finanzchefin Safra Katz verwies am Sitz im kalifornischen Redwood Shores unter anderem auf ein deutlich besser laufendes Geschäft mit Cloud-Software. Darunter versteht man die Auslagerung von Daten und Programmen auf zentrale Rechner im Internet oder Firmennetzwerk. Das Cloud-Geschäft ist der Wachstumsmotor vieler IT-Konzerne.

Zugekauftes Servergeschäft enttäuscht erneut

Oracle hatte zwischenzeitlich unter einem schwachen Wachstum und einem schrumpfenden Gewinn gelitten. Vor allem das hinzugekaufte Servergeschäft von Sun Micrososystems enttäuschte ein ums andere Mal; dann machte auch noch das wichtige Neugeschäft mit Software-Lizenzen schlapp. Die Talsohle scheint aber durchschritten.

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Den Anlegern ging die Erholung jedoch zu langsam vonstatten. Sie hatten auf ein besseres Abschneiden gehofft. Nachbörslich fiel die Oracle-Aktie um 5 Prozent.

(awp/vst)