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Orange Schweiz beendet Citydisc-Geschäft

Die Citydisc-Filialen werden in Orange-Verkaufsstellen umgewandelt. (Bild: Keystone)

Der CD-Verkauf ist eingebrochen, das DVD-Geschäft stagniert: Orange Schweiz stellt den Verkauf in seinen 21 Citydisc-Filialen ein. Das Personal soll möglichst weiterbeschäftigt werden.

Veröffentlicht am 08.03.2012

Der Telekomanbieter Orange Schweiz zieht sich aus dem Geschäft mit CDs, DVDs und Videospielen zurück und löst die 21 Citydisc-Verkaufsstellen auf. Er will sich auf sein Kerngeschäft, die Mobiltelefonie, konzentrieren. Kündigungen soll es keine geben.

Die Citydisc-Filialen werden in Orange-Verkaufsstellen umgewandelt, wie Orange-Sprecherin Thérèse Wenger sagte. Sie bestätigte damit eine Meldung des Westschweizer Radios RTS. Das Label Citydisc verschwindet von der Bildfläche. Die Citydisc-Verkäufer sollen gemäss Wenger möglichst in den Orange-Geschäften weiterbeschäftigt werden.

Orange Schweiz hatte Citydisc Ende 2008 gekauft. Der Mobilfunkanbieter wollte dadurch sein Geschäft mit einem Multimedia-Angebot erweitern. Gemäss der Orange-Sprecherin erfolgte der Schlussstrich nun aus kommerziellen Gründen: Der CD-Verkauf sei eingebrochen, das DVD-Geschäft habe stagniert.

Orange Schweiz ist nach Swisscom und Sunrise der drittgrösste Mobilfunkanbieter der Schweiz. Im Geschäftsjahr 2011 holte das Unternehmen 1,25 Milliarden Franken Umsatz herein - das sind 3,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Zahl der Kunden stieg um 2,7 Prozent auf 1,614 Millionen Personen.

(tno/laf/sda)

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