Die Wettbewerbskommission (Weko) hat den geplanten Verkauf des Mobilfunkanbieters Orange Schweiz an die britische Beteiligungsgesellschaft Apax genehmigt. Sie hält die Übernahme für unbedenklich, wie es in einem Communiqué hiess.

Der Besitzerwechsel - bisher gehörte Orange Schweiz der France Télécom - führe zu keinen strukturellen Veränderungen der bestehenden Marktverhältnisse, hält die Weko fest. Durch den Verkauf verblieben auf dem Schweizer Markt drei grosse Netzanbieter, wodurch eine gewisse Wettbewerbsdynamik bestehen bleibe.

Die ursprüngliche Absicht von France Télécom, den Mobilfunkanbieter Sunrise zu kaufen und mit Orange Schweiz zu fusionieren, hatte die Weko im Frühling 2010 aufgrund wettbewerbsrechtlicher Bedenken durchkreuzt.

(vst/sda)