Der Mobilfunkanbieter Orange Schweiz hat im vergangenen Jahr mit 1,25 Milliarden Franken 3,6 Prozent weniger Umsatz hereingeholt als noch 2010. Den Rückgang erklärte die Noch-Tochter von France Télécom mit tieferen Mobilterminierungsgebühren.

Die Zahl der Kunden ist nämlich gestiegen, wie das Unternehmen bekannt gab: 1,614 Millionen Menschen hatten ein Orange-Abo, das sind 2,7 Prozent oder 42'800 Kunden mehr als im Vorjahr.

Orange Schweiz befindet sich derzeit noch im Besitz von France Télécom, welche die Tochter nach einer gescheiterten Fusion mit dem lokalen Konkurrenten Sunrise nun an die britischen Finanzinvestoren Apax Partners verkauft.

France Télécom mit weniger Umsatz und Gewinn

Die zunehmende Konkurrenz auf dem Heimatmarkt und die politischen Unruhen in Nordafrika haben der Noch-Konzernmutter im vergangenen Jahr zu schaffen gemacht. Der Betriebsgewinn fiel um 4,8 Prozent auf 15,08 Milliarden Euro.

Der Umsatz sank auf vergleichbarer Basis um 1,6 Prozent auf 45,28 Milliarden Euro und damit im Rahmen der Erwartungen. Die politischen Umwälzungen hätten vor allem die Gesellschaften in Ägypten und der Elfenbeinküste belastet, berichtete der Konzern in Paris.

(tno/muv/sda)