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Orange Schweiz mit Umsatzrückgang

Orange muss mit Umsatzeinbussen ins 2011 starten. (Bild: Keystone)

Das Telekom-Unternemen Orange Schweiz hat im ersten Quartal an Umsatz eingebüsst. Der Umsatz mit Datendiensten hingegen hat stark zugenommen. Die Muttergesellschaft France Telecom hat sich indes zu de

Veröffentlicht am 03.05.2011

Das internationale Telekommunikationsunternehmen Orange hat im vergangenen Quartal einen Umsatzrückgang verbuchen müssen. Der Umsatz ging Januar bis März um 6,4 Prozent auf 298,6 Millionen Franken zurück. Als Grund gab Orange die abgesenkten Mobilterminierungsgebühren an. Terminierungsgebühren sind Kosten die bei Anrufen auf das Mobilnetz eines anderen Anbieters anfallen. Im September 2010 hatten sich die drei Anbieter Swisscom, Sunrise und Orange auf die jüngste grössere Absenkung bei den Mobilterminierungsgebühren verständigt.

Die Umsatzeinbusse musste Orange trotz einer stabilen Kundenzahl hinnehmen. Die Kundenzahl lag insgesamt bei 1,572 Millionen und damit um rund 1000 höher als Ende Dezember 2010. Der Umsatz mit Datendiensten, also dem Internetzugang über das Mobiltelefon, ist hingegen um 23 Prozent gestiegen. Die Zahl der mobilen Breitbandkunden lag bei 625'000 und damit um 17'000 tiefer als Ende des Vorquartals.

France Telekom hat keine Verkaufspläne

Wegen mangelnder Wachstumsperspektiven hatte die Muttergesellschaft von Orange, die France Telekom, die Aktivitäten in der Schweiz, Österreich und Belgien überprüft. Es gibt aber keine Absichten Orange Schweiz zu verkaufen: "France Telecom ist mit der Leistung von Orange Schweiz zufrieden und es gibt keine derzeitigen Pläne, Orange Schweiz zu verkaufen", sagte Olaf Swantee, Europa-Chef bei France Telecom-Orange.

(kgh/laf/awp)

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