Wegen einer Panne haben Hunderte Schweizer Orange-Kunden ein irrtümliches Gebühren-SMS erhalten. Das Telekomunternehmen schrieb in dem SMS fälschlicherweise, die Betroffenen hätten in diesem Monat bereits 150 Franken für Datennutzung im Ausland ausgegeben – dies, obwohl die Kunden teilweise gar nie im Ausland weilten.

Bei Orange schätzt man, dass rund 5000 Kunden betroffen waren von der Panne, wie Sprecherin Therese Wenger auf Anfrage sagte. Bei insgesamt einer Millionen Abo-Kunden entspreche dies rund 0,5 Prozent. Die SMS seien hauptsächlich an Kunden im Tessin, Graubünden und in der Ostschweiz versandt worden.

Panne um Panne

«Viele haben sich bereits bei unserer Hotline gemeldet und wir konnten sie über den Irrtum aufklären», sagte Wenger. Das SMS habe keinerlei negative Folgen für die Kunden.

Die Pannenserie bei Orange wird langsam aber sicher zur Normalität. Bereits im März waren Hunderte Kunden für einige Zeit ohne Anschluss, weil sie als Neukunden ihre alten Nummern hatten mitnehmen wollen.

Im April dann kam heraus, dass Zehntausende über Monate auf ihre Rechnung warteten. Auch damals gelobte Orange Besserung.

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(sda/me/chb)