Die Banknotendruck- und Buchhandelsgruppe Orell Füssli hat im ersten Halbjahr zwar mehr umgesetzt als in der Vorjahresperiode. Unter dem Strich vergrösserte sich der Verlust aber.

Das Ergebnis nach Minderheitsanteilen verschlechterte sich von -3,6 Millionen in der Vorjahresperiode auf -4,0 Millionen Franken. Diese Verschlechterung sei hauptsächlich aus höherem Finanzaufwand aus Währungsveränderungen sowie wegen nicht aktivierter Ertragssteuern aus Verlustvorträgen entstanden, teilte Orell Füssli mit.

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Das Ergebnis auf Stufe Ebit belief sich auf -3,2 Millionen Franken nach -5,9 Millionen Franken im ersten Halbjahr 2011. Das operative Ergebnis verbesserte sich bei allen drei Divisionen: Industriegeschäft, Sicherheitsdruck und Buchhandel.

Der Umsatz stieg um 4,7 Prozent auf 126 Millionen Franken. Insbesondere der Sicherheitsdruck beeinflusste die Umsatzentwicklung positiv, wie Orell Füssli schreibt. Das Buchhandelsgeschäft hingegen sei weiterhin rückläufig gewesen.

Orell Füssli weist darauf hin, dass der Halbjahresausweis wie in den Vorjahren wegen geschäftstypischen Saisoneffekten nicht richtungweisend für das Jahresergebnis ist.

(vst/laf/sda)