Orell Füssli hat im vergangenen Jahr wie erwartet rote Zahlen geschrieben. Die Zürcher Banknotendruck- und Buchhandelsgruppe verbuchte einen Verlust von 17 Millionen Franken. Auf das Ergebnis gedrückt haben insbesondere die beträchtlichen Verluste im Sicherheitsdruck.

Der Nettoerlös in dieser Sparte sank gegenüber dem Vorjahr um 12,6 Prozent, wie Orell Füssli mitteilte. Maschinenausfälle, Wertberechtigungen und operationelle Probleme in der Produktion hätten zu einem negativen Ergebnis geführt.

Operatives Minus

Die guten Ergebnisse in den anderen Bereichen konnten laut Orell Füssli die Ausfälle beim Sicherheitsdruck deshalb bei weitem nicht ausgleichen. Entsprechend ging der Umsatz um 3,2 Prozent auf 272,2 Millionen Franken zurück.

Operativ verzeichnete Orell Füssli ebenfalls ein Minus. Der Betriebsverlust (Ebit) betrug 20,7 Millionen Franken. Darin sind auch Sondereffekte von 14,9 Millionen Franken enthalten. Im Vorjahr hatte noch ein operativer Gewinn von 3,6 Millionen Franken resultiert.

(sda/vst)