Orell Füssli bleibt auch im neuen Geschäftsjahr 2014 weiterhin unter Druck. Die Industrie- und Handelsgruppe hat zwar in den ersten sechs Monaten mehr Umsatz erwirtschaftet, auf operativer Ebene resultierte aber weiterhin ein Verlust. Für das Gesamtjahr rechnet die Gruppe mit Resultaten in der Grössenordnung des Vorjahres. Dies gilt allerdings nicht für das grösste Sorgenkind, den Bereich Sicherheitsdruck.

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Der Nettoerlös stieg im ersten Semester um 2,1 Prozent auf 131,2 Millionen Franken. Beim operativen Ergebnis auf Stufe Ebit weist das Unternehmen einen Fehlbetrag von 4,0 Millionen aus, nachdem im Vorjahr ein Verlust von 2,2 Millionen resultiert hatte.

Wegen geschäftstypischen Saisoneffekten seien die Halbjahreszahlen für das Jahresergebnis nicht richtungsweisend, teilt Orell Füssli am Donnerstag mit. Das Ergebnis lag ebenfalls mit 4,0 Millionen im roten Bereich nach einem Verlust von 2,1 Millionen im Vorjahr.

Endjahreszahlen hängen vom anspruchsvollen Produktionsplan ab

Die für das Gesamtjahr erwarteten Resultate für Atlantic Zeiser, Orell Füssli Thalia und den Verlag lägen in der Grössenordnung des Vorjahres, heisst es weiter. Für den Sicherheitsdruck sei das Jahresergebnis derzeit noch schwieriger abzuschätzen. Das Ergebnis hänge direkt davon ab, wie der anspruchsvolle Produktionsplan für das zweite Halbjahr eingehalten werden könne, so Orell Füssli.

(awp/lur/vst)