Die Schweizerische Südostbahn AG (SOB) beschafft für 170 Millionen Franken neues Rollmaterial. Den Zuschlag für die Lieferung der neuen Zugskompositionen hat der Thurgauer Schienenfahrzeugbauer Stadler erhalten. Das Unternehmen von Peter Spuhler hat sich in einer internationalen Ausschreibung gegen die Konkurrenz durchgesetzt. Gegen welchen Hersteller sich Stadler durchsetzte, ist nicht bekannt.

2014 gaben Bund und Kantone grünes Licht für die Beschaffung neuen Rollmaterials, um die älteren, teils über 40 Jahre im Einsatz stehenden Kompositionen des Voralpen-Express zu ersetzen, wie die SOB am Donnerstag mitteilte. Ab Fahrplanwechsel 2019/20 soll der Voralpen-Express auf der Strecke St. Gallen-Luzern mit einer zeitgemässen Fahrzeuggeneration verkehren.

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Spuhler im Aufwind

Es ist der zweite Schweizer Grossauftrag, den Peter Spuhler in dieser Woche vermelden kann. Am Montag wurde bekannt, dass Stadler die 14 neuen RBS-Züge fürs Worblental produzieren darf. Der RBS beziffert die Beschaffungskosten inklusive Ersatzteile auf 134 Millionen Franken.

Die neuen Züge sollen ab Ende 2018 auf der S7 zwischen Worb und Bern verkehren, wie der RBS mitteilte. Sie ersetzen die sogenannten «Mandarinli», die in die Jahre gekommen sind. Gegen welchen Hersteller sich Spuhler hier durchsetzen konnte, ist auch nicht bekannt.

(awp/ise)