Von wegen Rezessionsängste: Der US-Paketdienst UPS hat so gut zu tun wie noch nie. Im vierten Quartal 2011 beförderte der Konkurrent der Deutschen Post mehr als 1,1 Milliarden Sendungen - ein Plus von 4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Im Weihnachtsquartal sind besonders viele Pakete und Briefe unterwegs.

Der UPS-Umsatz verbesserte sich um 6 Prozent auf 14,2 Milliarden Dollar. Konzernchef Scott Davis sprach von «Rekordzahlen». Allerdings gab es einen Wermutstropfen: Pensionskosten drückten auf den Gewinn, der um beinahe ein Drittel auf 725 Millionen Dollar abrutschte. Die Aktie lag im frühen New Yorker Handel um ein knappes Prozent im Minus.

Logistikkonzerne gelten als wichtiges Barometer für die Konjunktur. Sie arbeiten für so gut wie alle Branchen und für Privatkunden. UPS-Finanzchef Kurt Kuehn erwartet für das laufende Jahr ein «gemischtes Wachstum rund um die Welt». Im wichtigen Heimatmarkt USA werde es «moderat» aufwärts gehen. Hier hatte die Wirtschaft angezogen und die Arbeitslosigkeit nachgelassen.

(muv/tno/awp)

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