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Expansion
Paketmarkt: UPS setzt die Post unter Druck

UPS-Angestellte in den USA: UPS expandiert hierzulande stark.   Keystone

Ein ausländischer Gigant macht der Schweizerischen Post Konkurrenz: UPS baut sein Paketgeschäft in der Schweiz massiv aus. Drei Regionen stehen dabei für UPS im Fokus.

Veröffentlicht am 19.07.2017

Der Logistikgigant UPS setzt Post-Chefin Susanne Ruoff unter Druck. Ausgerechnet im wachstumsstarken Paketmarkt bauen die Amerikaner massiv aus. UPS-Kunden können heute an 25 Standorten in Basel, Zürich und Genf Pakete aufgeben und abholen. Diese Zahl will UPS bis Ende 2017 auf 70 erhöhen, wie Firmensprecherin Cansu Erdogan bestätigt. Das Logistikunternehmen setzt dabei komplett auf das Agenturmodell.

UPS betreibt keine eigenen Abholstellen. Diese Aufgabe übernehmen «kleine Unternehmen um die Ecke». Dazu zählen laut UPS «Lebensmittelgeschäfte, Kioske und Tankstellen». Diese Standorte können unabhängige Unternehmen oder Teil einer Kette sein. Eine systematische Zusammenarbeite, etwa mit dem Kioskkonzern Valora, gibt es allerdings nicht. Beim Ausbau fokussiert UPS weiterhin auf die drei grossen Ballungsregionen Zürich, Genf und Basel – die Rosinen im Paketmarkt.

Schweiz-Sitz am Basler Flughafen

Basel ist überdies Home-Turf: UPS hat unlängst den Schweiz-Sitz vom Euroairport Basel Mulhouse nach Münchenstein BL verlegt. Die Räumlichkeiten am Flughafen seien zu klein geworden für die Ambitionen von UPS, sagt Erdogan. Eine «räumliche Vergrösserung» sei nötig gewesen.

(ise)

 

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