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Rüstung
Panzerbauer dürfen nun endlich fusionieren

Leopard-II-Panzer der Bundeswehr: Hersteller spannt mit Franzosen zusammen. Keystone

Die Kartellbehörden haben grünes Licht für die Fusion der Panzerbauer Krauss-Maffei Wegmann und Nexter gegeben. Pläne für einen Zusammenschluss existieren schon seit zehn Jahren.

Veröffentlicht am 24.08.2015

Das Bundeskartellamt in Düsseldorf hat der geplanten deutsch-französischen Fusion der Panzerbauer Krauss-Maffei Wegmann (KMW) und Nexter zugestimmt. Eine schwere Behinderung des Wettbewerbs sei nicht zu erwarten, teilte das Kartellamt am Montag mit.

Sicherheitspolitische Aspekte seien aber nicht Gegenstand der Prüfung gewesen, betonte Kartellamtspräsident Andreas Mundt. Diese seien Teil einer aussenwirtschaftsrechtlichen Prüfung, die gerade durch das Bundeswirtschaftsministerium vorgenommen werde.

6000 Mitarbeitern und fast zwei Milliarden Euro Umsatz

KMW und Nexter hatten Ende Juli ihren Zusammenschluss angekündigt und einen Vertrag zur Gründung einer gemeinsamen Holding unterzeichnet. Das neue Gemeinschaftsunternehmen mit mehr als 6000 Mitarbeitern und fast zwei Milliarden Euro Jahresumsatz soll unter anderem dem US-Rüstungsriesen General Dynamics und dem britischen Konkurrenten BAE Systems besser die Stirn bieten können.

KMW baut den Kampfpanzer "Leopard", Nexter den Leclerc-Panzer. Pläne für einen Zusammenschluss gab es schon seit zehn Jahren.

(sda/gku/mbü)

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