Das Hallenstadion in Zürich hat nach den Anschlägen in Paris die Sicherheitsmassnahmen verstärkt. Die Besucher von Veranstaltungen werden noch besser kontrolliert, und die Mitarbeitenden erhalten mehr Zeit, um das Stadion nach verdächtigen Gegenständen abzusuchen.

«Wir haben unsere Sicherheitsmassnahmen optimiert», bestätigte Hallenstadion-Direktor Felix Frei am Donnerstag gegenüber der Nachrichtenagentur sda eine Meldung von Radio Energy Zürich. Vor allem die Anschläge auf das Konzertlokal Bataclan hätten die Verantwortlichen dazu veranlasst, die Sicherheitsmassnahmen in Absprache mit den Behörden zu hinterfragen.

Mehr Zeit für Kontrollen

Verstärkt werden etwa die Kontrollen an den Eingängen. Die Mitarbeitenden erhalten mehr Platz und Zeit für die Kontrollen der Konzertbesucher und deren Taschen. Zudem zeigt neu eine Schablone genau an, wie gross ein Gepäckstück sein darf, damit es ins Stadion mitgenommen werden darf.

«Wir hatten immer wieder Diskussionen über die Taschengrösse», sagte Frei. Die Schablone bedeute deshalb auch eine Komfortverbesserung für die Besucher. «Wir empfehlen den Leuten aber sowieso, möglichst wenig mitzunehmen.» Darauf macht das Hallenstadion seine Besucher neu mit einem Hinweis auf der Homepage aufmerksam.

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Absolute Sicherheit unmöglich

Noch mehr Sicherheit gewähren soll zudem eine verstärkte Kontrolle der Stadionsektoren vor einer Veranstaltung. Die Platzanweiser werden früher aufgeboten, damit sie mehr Zeit haben, das Stadion nach verdächtigen Gegenständen abzusuchen. «Eine absolute Sicherheit wird es nie geben», sagte Frei. Aber man dürfe sich keinesfalls verunsichern lassen.

(sda/jfr/mbü)