Die Bundesanwaltschaft stellt das Parmalat-Strafverfahren gegen die Graubündner Kantonalbank (GKB) ein. Dies teilte die Bank mit.

Sie zeigte sich «über den Ausgang des langwierigen und komplexen Verfahrens befriedigt». Mit dem Entscheid habe die Bundesanwaltschaft anerkannt, dass die Voraussetzungen für eine Einstellung erfüllt waren.

Bei den Ermittlungen ging es um Transaktionen im Umfeld des insolvent gewordenen italienischen Lebensmittelkonzerns Parmalat, die ein ehemaliger Angestellter der Bank ausgelöst hatte.

Das Bundesstrafgericht hatte den Mann im April wegen qualifizierter Geldwäscherei, Urkundenfälschung und passiver Bestechung schuldig gesprochen. Laut Bundesanwaltschaft hat er Transaktionen mit einem falschen Namen unterschrieben und damit bewusst die Täuschung der Kantonalbank in Kauf genommen.

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(rcv/sda)